Dienstag, 29. April 2014

02.04. Can Tho - Saigon

Da wir alles Wichtige in Can Tho gesehen haben - den Fluss - konnten wir ruhigen Gewissens auch die Weiter- und somit Rückfahrt nach Saigon antreten. Jetzt wächst langsam die Wehmut. Weil sich der Urlaub dem Ende nähert. 2 1/2 Monate! Wo ist die Zeit hin?? Und nun nach Saigon?

Die Busfahrt war erfrischend harmlos und deswegen auch gar nicht weiter erwähnenswert. Wir haben auch das Zentrum der Hauptstadt wieder gefunden. Das heißt Suse hat, ich hab nichts wieder erkannt. Was ist eigentlich mit meinem Orientierungssinn los? Und dann haben wir im selben Hostel eingecheckt, wie zu Beginn der Reise.

Und auch sonst können wir nicht allzuviel Neues berichten. Wir waren auf dem Markt, haben dort den bayrischen Käpt'n und seine Frau wieder gesehen, uns schnell ausm Staub gemacht, bevor die uns erkennen, wurden dann von einem Touristen erschreckt, der hinter uns stand und unvermittelt "TukTuk?" rief. Der hatte also auch einen leichten Schaden davon getragen. Nachdem wir ihn auf die Unnötigkeit dieses Schreckmoments hingewiesen hatten, konnten wir die Shoppingzeit beenden und zum gemütlichen Teil des Nachmittags übergehen, dem Kaffee (siehe Eintrag Saigon, zweiter Tag und Tour der guten Taten).



03.04. Saigon - Mui Ne

Noch 3 Tage bis zur Rückkehr nach Deutschland und was soll man denn tun in einer Stadt, in der man schon alles Wichtige gesehen hat. Also mal abgesehen vom Kriegsmuseum, aber 3 Tage dafür erschien uns übertrieben. Also haben wir unsere Sachen gepackt und sind nach Mui Ne. Mit dem Bus. Und ich dachte, mit der Fahrt nach Saigon wären diese Abenteuer auch vorbei. Da hab ich mich wohl geirrt.

In Mui Ne gibt's Dünen und zwar nicht irgendwelche, sondern rote und weiße.

Wir kamen an, checkten ein, da fragte Suse die Rezeptionistin, ob denn noch 'ne Tour zu eben jenen Dünen für den heutigen Tag anstand. Ja. Und zwar jetzt. Also Sachen ins Zimmer geschmissen und ab in den Geländewagen! Mit dem ging's zu einem Wasserfall (Was auch sonst? Wenn es etwas zu sehen gibt, dann Wasserfälle! Oder wahlweise auch Elefantenförmige Felsformationen). Der Wasserfall war eher dürftig, aber der Weg da hin spektakulär:


















Auf dem letzten Bild ist übrigens Maik zu sehen, ein polnischer Traveller, den wir bei diesem Ausflug kennenlernen durften. Das erwähne ich daher, da wir mit ihm und seiner spanischen Freundin am Abend noch Essen waren. So eine nette Gesellschaft..

Auf jeden Fall ging's vom Wasserfall zum Fischerdorf und von dort dann zu den weißen Dünen.






Dort herrschte ein urster Krawall. Russische und asiatische Tourist_innen stehen nämlich auf Quads, mit denen sie die Sandberge rauf und runter donnern können. Allerdings müssen alle anderen, die diesen Spaß (Haha!) nicht teilen dann auch immer zügig aus dem Weg springen.



























Die rote Düne musste etwas länger auf unsere Gesellschaft warten, als sie eigentlich wollte. Denn Maik, Suse und ich ham uns noch kurz verlaufen. Nüscht Dramatisches, nur dass wir unseren Jeep nicht mehr finden konnten. Da biegt man im Sand einmal falsch ab und muss gleich mal den Chef der Veranstaltung anrufen, dass doch sein Fahrer bitte auf uns warten möge, wir suchen ihn schließlich noch.

Die rote Düne war dann ein bisschen enttäuschend, was aber nicht ihr zugerechnet werden darf. Immerhin soll man ja hier einen schönen Sonnenuntergang sehen können. Ist aber keine Abendsonne da, bleibt nur roter Sand.. und Müll.. und Asiatinnen, die wie immer mit wehenden Tüchern posen müssen.

04.04. Mui Ne - Saigon

Naja, viel war heute nicht. Eigentlich nuuuur am Strand warten bis der Bus kommt und Suse daran erinnern, dass der Rückflug schon gebucht ist und sie das nächste Mal kitesurfen darf.




Und dann saßen wir wieder mal im Bus. 7 Stunden für eine Strecke, die hinzu (ui, Suse tobt gerade, weil ich "hinzu" geschrieben habe) nur 5 dauerte... Schöner Mist!
War's das für heute? Ja. Schade eigentlich, weil nun der letzte Tag unserer Reise anstand.






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