Samstag, 25. Januar 2014

23.01. Hoi An

Also Hoi An nur so als Warnung: Hoi An wird jetzt ne ganze Weile Gesprächsstoff sein. Hier sind wir für die nächsten 9 Tage einquartiert. Das begründet sich darin, dass demnächst das Tet-Fest, also das asiatische Neujahrsfest stattfinden und deswegen alles um ein vielfaches teurer wird. Auch Bus fahren. Also bleiben wir hier und machen das Beste draus! Und ehrlich gesagt, es könnte viel, VIIIIEEEEL, viel schlimmer sein.
Also nach einer 14 stündigen Busfahrt, in diesen komfortablen Liegebussen, kamen wir an. Wobei, ganz so komfortabel wars dann doch nicht. Suse und ich lagen ganz hintenim Bus, was zwar einerseits Bewegungsfreiheit mit sich bringt, weil 3 Betten direkt neben einander sind und nur wir 2 diese für uns beanspruchten. Andererseits sind die Betten aber direkt über den Achsen. Das heißt, dass man wirklich jede Unebenheit merkt. Im einfachen Fall wird nur der Kopf einer permanenten Vibration unterzogen. Bei größeren Schlaglöchern kann man schon mal insgesamt in die Luft geschleudert werden.
Also kamen wir ziemlich gerädert (Wortspiel!) in Hoi An an. Einchecken ging noch nicht, also vertrödelten wir die Zeit so, mit Frühstück und spazieren gehen.


 Hoi An ist unter anderem für die günstigen Schneidereiarbeiten bekannt, die man hier erwerben kann..

Mir schwante nichts Gutes.. Hier kann man sich viel zu viele Leibchen zu einem viel zu günstigen Tarif nähen lassen. Aber es gibt auch so ein paar echt schöne Ecken hier.

An alle Fußballfans: Ich hab die Ostkurve gefunden!
 Unser Reiseführer sagte auch, dass es bis zum Strand nicht weit wäre- Also marschierten wir los

 ..vorbei an Kokosnusspalmen und dem hiesigen Fluss...

 ...malerischen Reisfeldern...


... und noch mehr Flusslandschaften. Alles schon im Abendrot. Aber kein Meer. Wir sind aber guter Hoffnung, dass es nicht verschwunden sein kann. Immerhin gibt's ja auch Tauchschulen in Hoi An, die Tauchgänge im offenen Meer anbieten. Also sind wir wieder ins Hostel zurück und ham uns dort zum Abendessen niedergelassen. Ihr merkt, so richtig spektakulär wars heute nicht. Man kann ja aber auch nicht jeden Tag 150% geben, ums mal im Fusballerjargon zu formulieren. Apropos, n Stadion gibt's hier wohl auch, ich weiß nur noch nicht ganz, wie ich Suse da hin locken kann.. Vielleicht gibt's ja ne Schneiderei im Fanshop.


 


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