Dienstag, 28. Januar 2014

25.01. Hoi An

Nach dem gestrigen Tag uffm Bock, war heute ein Tag der Bewegung, der Aktivität, des Elans, kurz, des Spazierens durch die Stadt. Man hatte ja im Vorfeld schon ein bisschen was gelesen über Hoi An. Die Altstadt ist Weltkulturerbe, ebenso wie die Ruinen von My Son. Also zwei Weltkulturerben so nah nebeneinander. Also sind wir ganz gespannt losgelaufen, vorbei an der Schneiderei, an der wir nun doch das ein oder andere Leibchen in Auftrag gegeben haben und einem Meer aus Blumen, die noch irgendwie verteilt werden müssen vor Tet


 Und dann in die Altstadt. Da Hoi An ursprünglich mal ein ziemlich florierender Hafen war, versammelten sich hier Händler aus allen möglichen Ecken der Welt. Noch heute kann man chinesische, französische und japanische Baustile erkennen. Nur leider haben auch Piraten erkannt, dass man bei den Bedingungen fette Beute machen kann. Also die und die Sandbänke haben die florierende Wirtschaft zum Erliegen gebracht. Und als ob das nicht ausreicht, hat man irgendwann entschieden, dass die vietnamnesische Bahn nicht an Hoi An Halt machen darf. Nun ja. Der Rest ist Tourismus.


 In diesem Gewirr aus Menschen und hupenden Mopeds gabs so viele kleine Lädchen zu entdecken, mit schicken Handwerkssachen für zum in die Haare stecken, zum draus essen tun, Tee zu trinken und, und, und.. Auf jeden Fall führten die kleinen Straßen direkt zur japanischen Brücke. Die verbindet das ehemalige chinesiche und japanische Viertel. Fragt mich aber bitte nicht, welches wo ist. Ich hab da so meine Schwierigkeiten, das auseinander zu halten.


Immerhin schon mehr als 400 Jahre alt, die Brücke! Und im Großen und Ganzen auch noch Original. Witzig ist, dass in der Brücke ein Mensch sitzt, der die Eintrittskarten sehen will. Man muss nämlich eigentlich solche erwerben, um die Altstadt angucken zu dürfen. Zumindest die Höfe und eben auch die Brücke. Aber eigentlich interessierts niemanden so richtig, ob man ne Karte hat oder auch nicht.













Das letzte Bild ist übrigens von der Rückseite eines T-Shirts. Es gibt eben Klamotten hier zu kaufen, die würden in der Heimat für ne Menge Gesprächsstoff und ebenso viele merkwürdige neue Bekanntschaften sorgen.
Am Abend sind wir dann erst nochmal zur Schneiderin unseres Vertrauens und danach schick essen am Fluss gegangen. Hach, was für ein hübsches Städtchen..




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