12.03. Phnom Penh - Sihanoukville
Strand! Meer!! Das erste Mal seit.. ja, seit wann eigentlich.. Hoi An! Nach 6 Stunden Busfahrt erblickten wir ein wunderbar blaues Meer und konnten es kaum abwarten, dort baden zu gehen. Und die Fahrt ging auch ganz gut. Nur ein kleiner Junge, der quasi sofort als der Motor angeworfen wurde, angefangen hat zu kotzen. Und auch nicht mehr aufhörte, bis zur ersten Rast. Dort schaufelte er ordentlich Nudelsuppe in sich rein, die quasi umgehend wieder in einen Plastebeutel entsorgt wurde, nachdem wir weiterfuhren. Abgelenkt von den gequälten Geräuschen des Jungen wurden wir durch zwei Filme, die im Bus vorgeführt wurden. An der spannendsten Stelle des ersten Films war auf einmal die DVD kaputt (es ging um einen Mann und seinen Elefanten. Letzterer wurde von einer amerikanisch-kambodschanischen Organisation entführt und so musste er ihn (vermutlich) mit Hilfe seines Kung Fu Könnens retten). Der andere war Avatar. Und auch hier blieb uns das Ende vorenthalten, da wir (ebenfalls an der spannendsten Stelle) Sihanoukville erreichten. Zum Kotzen sowas! Apropos, mittlerweile hatte die große Schwester des Kotzebuben ebenfalls angefangen sich zu übergeben. 5 Beutel mussten die Großeltern mit aus dem Bus nehmen!
Genug der Sauereien. Wir kamen an, Empfangskommitee stand bereit und schaffte uns ins Zentrum des Örtchens. Gleich am ersten Guesthouse wurden wir mit den wärmsten Worten aller am Geschäft beteiligten Personen empfangen: dem Taxifahrer, dem Angestellten des Hauses, 'n TukTukfahrer, noch 'n TukTukfahrer. Und alle waren sich einig, dies war das beste Haus am Platz! Und das Billigste! Ich weiß leider nicht mehr ganz genau, warum wir zugesagt haben, auf jeden Fall waren auf einmal wir und unsere Sachen in einem der Zimmer und das obwohl wir beide uns unwohl fühlten bei der Sache. So stiefelten, eigentlich müsste es heißen flipflopten wir los zum Strand, um unterwegs noch das eine oder andere Guesthouse zu konsultieren und den Umzug für den nächsten Tag zu managen.
Mit einem Bad im nicht ganz so kühlen Nass (29°C Wassertemperatur) konnte dieser Tag dann sehr angenehm enden.
13.03. - 14.03 Sihanoukville
Zu allererst: Umzug in eine neue Bleibe. Viiiieeel, viel besser als die der letzten Nacht. Mit einer Dusche bei der man nicht den Wunsch verspürt, nach der Körperhygiene noch ein Bad im Desinfektionsmittel nehmen zu müssen und einem Bett, in dem einen nicht komische Tierchen die Nacht den Sonnenbrand-geschädigten Körper pieksen.
Von dort ging es weiter zum Strand. Und da dieser und der nächste Tag sich doch sehr ähneln in ihrem Ablauf, können wir sie auch hier zusammenfassen: Strand, Strand, Strand und Strand. Dazwischen: baden im Meer.
Zu den Highlights dieser Tage gehörte dann schon eine Familie auf der Nachbarliege. Die futterten ununterbrochen! Als wir ankamen hatten die schon 3 Teller mit gebratenem Tintenfisch vor sich stehen (Mutter und 3 Kinder). Weiter kamen dann noch 2 Gänge Mittagsmahl plus irgendwelche Palmenblätter, in die irgendwas anderes, vermutlich was Süßes eingewickelt war. Eine_r aus der Familie hatte immer was zu essen in der Hand und kurze Zeit später auch im Mund. Und die beiden größeren Jungs standen schon ganz gut im Futter. Das sieht nicht nur so aus durch die Rettungsweste. Und noch ein bisschen weiter: aber mal so ein richtig dicker Russe (lässt sich so präzise benennen, da wir ihn reden hörten), bei dem wir die Füße aus dem Sand nehmen mussten, um nicht nass zu werden, wenn er ins Wasser ging. Dessen Badehose war auch kein schöner Anblick, weil sehr eng anliegend. So waren also die Höhepunkte dieser beiden Tage. Mehr war nicht los
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